Debatte | 'Alex Albon sollte seinen Platz bei Red Bull zurückbekommen'

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7. Juli 2023 ab 22:09
  • GPblog.com

Alex Albon ist in der Form seines Lebens. Nach hervorragenden Leistungen in Kanada und Österreich setzt der britisch-thailändische Fahrer den Trend in Silverstone zaghaft fort: Sowohl im ersten als auch im zweiten freien Training belegte Albon mit seinem bescheidenen Williams den dritten Platz. Mit solchen Leistungen bewirbt sich Albon nachdrücklich um einen Platz bei einem Topteam. Zuvor konnte er bei Red Bull Racing nicht überzeugen, aber jetzt ist er gereift. Die Frage ist also: Sollte Albon seinen Platz bei Red Bull zurückbekommen?

Kaum sechs Monate fuhr Albon in der Formel 1, als er von Toro Rosso zum Topteam Red Bull wechselte. An der Seite von Max Verstappen verblasste der in Großbritannien aufgewachsene Thailänder. Inzwischen stellt sich heraus: Das tut jeder Teamkollege des nun zweifachen Weltmeisters. Albon wurde ohnehin viel zu früh zu Red Bull gesteckt, und seine Karriere in der F1 schien zu enden, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Nach einer Saison in der DTM bekam Albon eine Chance bei einem der kleinsten Teams der Formel 1, Williams.


Albon ist erwachsen geworden

Inzwischen ist Albon als Fahrer gereift und schafft - vor allem im Qualifying - regelmäßig Dinge, die mit diesem Auto eigentlich als unmöglich gelten. Gleichzeitig hat Red Bull mit Sergio Perez jemanden neben Verstappen sitzen, der nicht in jedem Rennen weiß, wie er das Potenzial des Autos ausschöpfen kann. Außerdem ist der 33-jährige Mexikaner näher an der Pensionierung [vor der er schon einmal von Red Bull gerettet wurde] als am Vorabend einer langjährigen Karriere im Motorsport.

Albons Leistungen entgehen niemandem, schon gar nicht Red Bull. Natürlich denkt Helmut Marko bereits über die Nachfolge von Perez nach - das hat er vor kurzem angedeutet - und dann sollte Albon in dieser Form doch ein idealer Kandidat sein? Es ist auch kein Geheimnis, dass sich Verstappen und Albon besonders gut verstehen, es gibt also keinen Grund für interne Probleme.

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